// Operatives Management

operationalisiert die Vorgaben des Strategischen Managements auf der Ebene der betrieblichen Teilfunktionen. Systematisches Kernproblem ist die Sicherung effizienter Prozesse und betrieblicher Problemlösungsroutinen bei gleichzeitig knappen Produktionsfaktoren. Zu unterscheiden sind einerseits die allgemeine Prozessführung und die speziellen Führungsprozesse Mitarbeiterführung, finanzielle Führung und Qualitätsmanagement. Die allgemeine und integrierte Prozessführung steuert die betrieblichen Prozesse mittels zu definierender Führungskenngrößen und aggregiert diese zu geeigneten Kennzahlensystemen (Balanced Scorecards). Corporate Strategy Maps bilden die betriebliche Erfolgskette und die materielle / immaterielle Wertschöpfung des Unternehmens über alle betrieblichen Teilfunktionen hinweg ab. Mitarbeiterführung dient dem Aufbau eines qualifizierten betrieblichen sozialen Beziehungsnetzes über geeignete interne Kommunikationskonzepte, Qualifizierungsansätze wie Job Enrichment & Job Enlargement, Training on / off und near the job etc.. Finanzwirtschaftliche Führung leistet die Erfassung, Bewertung und Aufbereitung der finanziellen Wirkungen von Aktionsprogrammen aus der Realwirtschaft. Hinzu kommen Controlling- und Reporting-Systeme sowie das zunehmend von externer Seite (insb. Haus- und Förderbanken) geforderte integrierte betriebliche / private Finanzmanagement (Konnektive Finanzplanung) von Unternehmen und Unternehmer. Unternehmensweites Qualitätsmanagement (Total Quality Management nach DIN EN ISO 9001:2015) und kommunikationaler Stakeholder Dialog (Corporate Communication Management) dient der dynamischen Aufklärung und Definition von Erwartungen interner und externer Akteure in allen real-, finanz-, informations- und personalwirtschaftlichen Teilprozessen.